
Jul 27 2008
by COON
-Total legale Streetart-
Artists: Akut, Case, Hera
Wann: Ab 14:00 Uhr
Wo: Brückenpfeiler Leunabrücke 65929 Frankfurt a.M
Weitere Infos unter: www.herakut.de


Jul 12 2008
by put your tag here
Seid ihr für freie Kunst für Sprayer? Für mehr Rechte, mehr Respekt und mehr legale Wände?
Dann kommt am 12.Juli um 15Uhr zur "ARTREVOLUTION" Graffiti-DEmo!!
für mehr fragen:
artisrevolution@yahoo.com


Jul 12 2008
by Chaot
PRO_GRAFFITI_DEMO BERLIN 15h ORANIENPLATZ
Es folgt der Aufruf zur Demo von [AJAK] (Antifa Jugendaktion Kreuzberg):
GRAFFITI IS A CRIME...
...UND WIR STEHEN DRAUF!
Wände fordern ist verkehrt! Obwohl der letzte Nofitti-Kongress schon eine Weile her ist, gibt es weiterhin genug gute Gründe und Anlässe um gegen Sauberkeitswahn, profilneurotische Graffitihasser und eine zunehmende Kriminalisierung und Verfolgung von MalerInnen auf die Straße zu gehen. Bei Graffiti und Streetart in Berlin lassen sich zwei Entwicklungen beobachten: Einerseits gibt es eine hohe Aktivität der Szene und eine sehr kreative Dynamik ihrer Ausdrucksformen. Berlin ist eine große Spielwiese für alle, die Kunst und/oder Namedropping auf die Straße bringen wollen. Farbe bestimmt das Bild eines Großteils der Stadt. Die Orte und Möglichkeiten, Graffiti und Streetart Ausdruck zu verleihen, sind vergleichsweise noch so vielfältig und zahlreich, dass selbst die New York Times die Berliner Zustände mit dem New York der 70er Jahre vergleicht. Andererseits hält sich der gesellschaftliche Hass auf MalerInnen und Streetart-AktivistInnen auf gewohnt hohem Niveau und entwickelt dabei immer subtilere Spielarten: So forderte ein südamerikanischer Bürgermeister, allen SprüherInnen die Daumen abzuhacken damit sie keine Cans mehr halten können, und in Berlin werden sie mit Hubschraubern und anderem technischen Kontrollmöglichkeiten gejagt, als ob sie Schwerverbrecher wären. In einer Gesellschaft, in der Eigentum, Konformität und die Ablehnung von Allem, was aus der Reihe tanzt, zu den bestimmenden Faktoren gehören, hat Graffiti einen schweren Stand. Zwar entstehen in einem Klima von Anpassungsdruck, Ausbeutung und Unterdrückung erst bestimmte Formen von Auflehnung, dem Wunsch, sich selbst und seiner Kreativität Ausdruck zu verleihen und der Einsicht in die Notwendigkeit, die vorgegeben Spielregeln nicht mehr mitspielen zu wollen. Zwar wird Graffiti zunehmend kommerzialisiert und kaum ein Klamottenlabel oder Musikvideo-Produzent hat noch nicht mit einer gewissen Graffitiästhetik gearbeitet. Dennoch bleibt das Spektrum der Graffitigegner groß: AktivbürgerInnen, Parteien, Medien, Wohnungsbaugesellschaften und Graffitientfernungsbetriebe machen gegen die Stadtverschönerung mobil. Mit noch größerem finanziellem, personellem und technischem Aufwand soll jegliche Dosenentleerung verhindert werden und der öffentliche Raum, um den es ja letztendlich geht, klinisch rein bleiben. Die Forderung nach ein paar neuen legalen Wänden geht leider am Kern des Problems vorbei. Die Frage ist und bleibt, wer den öffentlichen Raum, also S&U-Bahnen, anonyme Straßenzüge, die offiziell irgendwelchen Wohnungsbaugesellschaften gehören, gestalten darf. In einer Gesellschaft in der Eigentum und Profit immer noch wichtiger sind, als die Menschen die in ihr leben, nimmt Graffiti automatisch eine Aussenseiterrolle ein, da es sich den öffentlichen Raum ohne zu fragen aneignet und somit, ob man will oder nicht, die gesellschaftlichen Eigentumsverhältnisse in Frage stellt. Denn Fakt ist ja: Uns hat auch keiner gefragt, ob die U-Bahn gelb sein soll!


Jul 11 2008 - Aug 6 2008
by
Liebe Kunst-Kollaborateure,
Es ist mal wieder Zeit für eine Zusammenarbeit zwischen uns!
ATM lädt Euch ein zu BONK! & ROMERO´s COLLABO! und präsentiert vom 11.07- 06.08.08 verschiedenste Arbeiten der populären Urban-Artists aus 3 Jahren gemeinsamer Schaffensgeschichte!
Im Gegenzug nehmt Ihr ein Getränk auf´s Haus, feiert mit Freunden und zieht euch das fresheste in Sachen Berliner Strassenkunst.
Wir sehen uns auf der Vernissage am Freitag, 11.Juli 2008 ab 19:00 Uhr im ATM, Brunnenstr.24, Berlin-Mitte.


Jul 5 2008 - Aug 3 2008
by reclaimyourcity
URBAN AFFAIRS: Streetart und Urban Art-Ausstellung
Das Ausstellungsprojekt und Kunstfestival URBAN
AFFAIRS präsentiert auf über 900 qm vom 05. Juli bis
zum 03. August aktuelle Positionen zeitgenössischer Urban Art und
Streetart. Eingeladen sind die wichtigsten Akteure des boomenden
Kunstgenres, insgesamt 45 Künstler aus zehn Ländern, die in einer
dreitägigen Zusammenarbeit live die Räume der „Brauerei Friedrichshöhe“
gestalten werden. Gelegen in einer alten Industrieruine bietet das neue
Kulturzentrum in Berlin-Friedrichshain den optimalen Ort für die diesjährig
größte Urban Art-Ausstellung in Deutschland.
URBAN AFFAIRS führt eine Künstlergeneration zusammen, die bereit ist, das
Abenteuer im öffentlichen Raum zu meistern und neue künstlerische Ansatzformen zu
entwickeln. Wie der Name schon sagt, bewegt sich Streetart, mit seinen plakativen und
wiedererkennbaren Motiven in den Metropolen unserer heutigen urbanen Gesellschaft.
Ein Kunstausdruck im öffentlichen Raum, der inzwischen weite Teile des städtischen
Lebens adaptiert, belebt und mitprägt. Insbesondere Berlin ist zu einem Magneten für
internationale Kunstliebhaber, Beobachter und Akteure der jungen Kunstrichtung
avanciert.
Angewandte Streetart-Techniken wie Stencil, Malerei, Ready-Made, Collage, Zeichnung
und Grafikdesign werden in die Ausstellungsräume übertragen. Alle Kunstwerke werden
vor Ort speziell für die Ausstellung kreiert, der Abschluss der Kunstwerke kann am
Samstag Nachmittag live vor Ort mitverfolgt werden. Zahlreiche Events und
Performances laden zudem zum interaktiven Mitmachen ein. Teile der gemeinsam
entwickelten Arbeiten sind später im integrierten Art Store zu finden.
Ob Leinwände, Wandbilder, Skulpturen oder Installationen, die faszinierende Fülle
verwendeter Techniken und Ausdrucksformen bietet Spielraum für unterschiedlichste
Positionen und soll Streetart näher an den Begriff Urban Art heranführen. Vom Graffiti
kommend ist die heutige Urban Art-Bewegung stark von Kunstbewegungen wie Fluxus,
Avantgarde, Pop Art und Konzeptkunst inspiriert. URBAN AFFAIRS wird vorhandene
Entwicklungen reflektieren und versuchen, mit den beteiligten Künstlern gemeinsam neue
künstlerische Schnittmengen zu finden.
Urban Art und Streetart finden weltweit verstärkt Aufmerksamkeit in Sammlungen,
Publikationen und Institutionen des etablierten Kunstbetriebs. Auch zu beobachten ist
ein Zuwachs an akademischer Aufarbeitung des Genres im kunsthistorischen Kontext.
Ebenso erzielen Werke ausgewählter Streetart-Künstler immer wieder neue Rekorde in
renommierten Auktionshäusern rund um den Globus. Dass die zur URBAN AFFAIRS
eingeladenen Künstler El Tono und Nano 4818 derzeit im Tate Modern in London
ausstellen, ist ein wegweisendes Zeichen für die fulminante Entwicklung dieser
anarchischen Kunstformen.
Veranstaltet wird die Ausstellung von RIOT|ARTS – Agentur für zeitgenössische urbane
Kunst und Stockartist, ein hybrides Kunst-Projekt zur Entwicklung neuer
Betrachtungsweisen im heutigen Markt zeitgenössischer Kunst. Das Projekt wird in
Partnerschaft mit der Circleculture Gallery, der ATM Galerie, dem Kolektiv Berlin und der
Galerie Zero realisiert. Unterstützt wird die Ausstellung von ArtFacts, Montana, Mittes
Backpacker, dem Polnischen Institut Berlin und der Stiftung für Deutsch-Polnische
Zusammenarbeit.
Künstler:
ALIAS (DE) / ANTON UNAI (DE) / BONK! (DE) / BEN THE (FR) / BIMER (DE) / CRAPO
(FR) / CZARNOBYL (DE) / DANIEL TAGNO (DE) / DOLK (NO) / EINSAMKEIT (ES) / EL
BOCHO (DE) / EL LOLO (ES) / EL TONO (ES) / EMESS (DE) / FUNK25 (DE) /
GEORGIOS (GR) / IXI COLOR (PL) / IX PLANET (DE) / JAST! (DE) / JAYBO AKA MONK
(DE) / JUST (DE) / KINDERMASSIVE (HU) / M-CITY (PL) / MASSMIX (PL) / MOKI (DE) /
MORTE (FR) / MYMONSTERS (ES) / NANO 4814 (ES) / NEON (DE) / NOAZ (ES) /
NOMAD (DE) / NURIA (ES) / OBELISK (CA) / OVNI (ES) / ROBERT STUMPF (DE) /
SWANSKI (PL) / TOM 14 (BR) / WOW THE DEAD (DE) / XOOOOX (DE)
Termine:
Die Ausstellung läuft vom 5. Juli bis zum 3. August 2008.
2. Juli - 5. Juli gemeinsame Live-Gestaltung der Ausstellungsräume
5. Juli, 15:00 Uhr Eröffnungsevent + Vernissage, anschließend After-Party im PHB Club
3. August Finissage-Party im PHB Club
Öffnungszeiten Dienstag – Donnerstag 14:00 bis 21:00 Uhr
Freitag – Sonntag 15:00 bis 23:00 Uhr
Weitere Informationen zum vielseitigen Rahmenprogramm mit Performances,
Happenings und Video-Shows sowie dem Stockartist Art Store unter:
www.urbanaffairs.de
Location:
Brauerei Friedrichshöhe / PHB Club / Biergarten Friedrichshöhe
Landsberger Allee 54 (ehemalige Patzenhoferbrauerei, Nähe SEZ)
www.landsberger54.de


Jul 5 2008 - Jul 19 2008
by Tulip
TULIP ART PROJECTS - KUNSTRAUM PREVIEW 5 JULI 2008, AB 15 UHR
Fugers/Booy zeigen neue Papierarbeiten; Gemälde & bemaltes Porzellan im neuen Tulip Art Projects Kunstraum, auf der Friedrichshöhe , Berlin-Friedrichshain.
Ausstellung: "Include Me Out", Malerei auf Papier, Leinwand & Porzellan von Fugers/Booy
Ausstellungsort: Tulip Art Projects, ehemalige PHB Brauerei, jetzt Friedrichshöhe Kulturzentrum, Landsberger Allee 52, Friedrichshain. (5 min vom Alex, Tram 5, 6, 8, 10, S-Bahnhof Landsberger Allee. Parken: Richard Sorge-Straße.)
Vernissage: Samstag 5. Juli 2008 ab 15 Uhr bis 21 Uhr,
anschließend After-Party im PHB Club.
Ausstellungsdauer: Vom 6. Juli bis zum 19. Juli 2008.
Öffnungszeiten: Dienstag – Donnerstag 14:00 bis 21:00 Uhr
Freitag – Sonntag 15:00 bis 23:00 Uhr
Eingebettet in ein Street-art lastiges Programm, wobei auf das weiträumige pittoreske Friedrichshöhe Gelände viele Malaktionen statt finden zeigen Fugers/Booy neue, technisch nicht ganz unverwandte Arbeiten. Die zwei Künstler arbeiten schon lange Zeit zusammen an Wandbildern (innen und außen) und haben die Werke in dieser Präsentation fast ausschließlich per Schablone gemalt, eine Technik, die sie schon seit fast zwanzig Jahre anwenden und perfektionieren. So entstehen mobile Wandbilder, die als temporäre Installationen in Clubs und anderen öffentlichen Räumen von den Künstlern aufgebaut werden. Eine ideelle und didaktische Arbeit, die eine eindeutige politische Kunstpraxis darstellt.
Die zwei Künstler zeigen in den imposanten Räumen der ehemalige Bierbrauerei eine großformatige Wandinstallation aus Papierelementen, Bildern und ihrer neuen Malerei auf Porzellan. Trödelporzellan wird in dieser Werkgruppe aufwändig bemalt, wobei politische und sexuelle Themen teils humoristisch behandelt werden. Aus dieser Reihe Porzellanarbeiten stammt auch der Titel der Installation: Include Me Out. Der Titel enstand aus dem Interesse der Künstler an Subkulturen und beschäftigt sich mit deren Mechanismen der Abgrenzung und Ausgrenzung. Die Teller werden zur Zeit im New Yorker New Museum Store und in der Antebellum Gallery in Hollywood angeboten. Ein schabloniertes Billboard des Duos befindet sich in der Staatsgalerie Stuttgart.
Ab 22 Uhr zeigen die Künstler eine Dia-Installation im PHB Club im gleichen Hof. Wie für ihre Papierarbeiten haben die Künstler die Umgebung der Friedrichshöhe erkundet und zu einer eindrucksvollen Lichtinstallation verarbeitet. Technisch sind diese Arbeiten sehr verwandt mit der Schablonenmalerei so wie sie in der Ausstellung gezeigt wird: Statt Farbe wird hier Licht verwendet und durch die grafische Schwarzweiß-Schablone gepresst. Ähnlich wie in ihrer Malerie wenden Fugers/Booy hier Techniken wie Verschiebung und Überlagerung an. Hinzu kommt noch der Aspekt der Animierung, die durch den Einsatz präparierter Projektoren von den Künstlern zu einer ganz eigenen Technik entwickelt worden ist.
Im Hof findet am gleichen Tag noch viel mehr statt: Die große "Urban Affairs" und "Subterraneans" Ausstellungen, verschiedene Open Ateliers, After-Party, Biergarten etc. Eine gute Gelegenheit, das interessante Areal (nochmal) zu erkunden.

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